Von Jahrmarktliebe und einem Vertrag

Na was ist denn da los? Bei mir gruselt es gerade ein wenig.
Nach meinem Beitrag für die Anthologie „Jahrmarkt der Mysterien – Horrorgeschichten aus dem Mittelalter“ (Burgenweltverlag) habe ich mich dem Grusel nicht mehr zugewandt. Warum nur? Irgendwie machts ja richtig Spaß. Und siehe da – nun innerhalb kurzer Zeit schreibe ich in dieser Rubrik sogar zwei Storys. Wobei eine davon völlig ungeplant war. Ich musste eigentlich nur eine Leiche finden … Wie auch immer, da ich heute genau diese, noch namenlose kleine Story überarbeitet habe, ist der perfekte Zeitpunkt da, über einen neuen dunklen Jahrmarkt zu berichten.

Durch Zufall stolperte ich über folgende Ausschreibung:

„Willkommen auf dem Dark Carnival. Laut Erzählungen, öffnete er in den 60er-Jahren seine Tore. Er bot zahlreiche Attraktionen: die neusten Fahrgeschäfte, Zuckerwatte, lustige Clowns, das weltgrößte Riesenrad, die gruseligste Geisterbahn im ganzen Land und die unglaublichste Zirkusshow aller Zeiten. […] Man munkelt jedoch, dass Geldgier und Größenwahn den Erbauer des „Dark Carnival“ zu einem Bund mit dunklen Mächten gezwungen haben …

„Konnten wir dich inspirieren? Dann bist du jetzt gefragt!“ Oh ja, das konntet ihr. Mit Jahrmärkten hat man mich ziemlich schnell an der Angel.

Da hatte ich doch gerade erst einen Jahrmarkt schreibtechnisch hinter mir gelassen (von dem ihr noch ganz viel erzählt bekommt), konnte ich direkt zum nächsten hüpfen. Da tanzt das Autorinnenherz. Joa, man könnte meinen, dass Jahrmärkte (und das tiefe blaue Meer) gerade voll mein Ding sind.

Und nun seid ihr dran? Was glaubt ihr? Um was geht es in meiner verfluchten Jahrmarkt-Story?