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Autor_innensonntag: Welches Skript würdest du noch einmal schreiben?

»Mein Erstes!«, platze es aus meinen Gedanken heraus, als ich diese Frage las. Selbstverständlich würde ich den Elementenroman noch einmal schreiben, denn in all den Jahren die seither vergangen sind, hat sich mein Schreiben verändert, ich habe mich verändert. Sehr sogar. Ich bin besser geworden in dem, was ich da tue. Viele Jahre Schreibübung und… Mehr

Die Engel dürfen wieder fliegen

Es fühlt sich an wie ein kleiner Neustart. Oder eher wie Anlaufnehmen vor dem Sprung.Ich habe in den letzten langen Monaten sehr viel gezweifelt und mich gefragt: Wozu überhaupt? Wer will mich schon lesen? Gleichzeitig stellte ich mir aber auch die Frage: Was will ich eigentlich? Wo soll das Schreiben mich eigentlich hinführen?Eigentlich weiß ich… Mehr

Autor_innensonntag: Gemeinsam schreiben

Das Schreiben hat den Ruf ein einsames Hobby / ein einsamer Beruf zu sein.Ja, ich bin beim Schreiben allein, aber einsam? Einsam bin ich nicht. Nicht mehr…Ich muss gestehen, dass ich mich eine lange Zeit einsam gefühlt habe. Das hatte verschiedene Gründe, doch zum Glück ist die Phase vorbei. Einiges hat sich verändert. Ich nutze… Mehr

Autor_Innensonntag: Toxische Positivität (#onlygoodvibes)

Dicke Tropfen prasseln auf das Terrassendach. Dicke Wolken bedecken den Himmel, der gestern noch so zauberhaft strahlte. Wind reißt an den gehissten Fahnen in Nachbarsgarten und der Pool füllt sich wieder einmal von selbst auf – mit Regenwasser. Ähnlich fühlt es sich an, wenn ich mich mal wieder #onlygoodvibes herunterziehen lasse. Vom wolkenlosen Blauen Himmel,… Mehr

Autor_innensonntag / Thema: Fortsetzungen

Beim heutigen Autorensonntag geht es um das Thema Fortsetzungen.Die Frage: Wie kam es eigentlich zu einer Fortsetzung? Oder warum kam es nicht dazu? Im Grunde bin ich als Leser ein großer Fan von Einzelbänden – zumindest seit ich Mama von zwei Kindern bin – und nicht mehr so zum Lesen komme, wie das vorher der… Mehr

Über Schreibabende & Schreibdates

Ich bin 36. Alt fühle ich mich keineswegs. Manchmal ist es sogar echt befremdlich, wenn ich mir diese Zahl so ansehe und darüber nachdenke, was schon alles hinter mir liegt. Dabei ist das alles doch noch gar nicht so lange her – oder doch?
In der Zeit vor dem #momlife, kam ich von der Arbeit nach Hause und schaltete sehr häufig direkt den Rechner an, um an meinen Geschichten zu arbeiten. Auch an den Abenden schrieb ich sehr lange, manchmal auch bis spät in die Nacht hinein. Natürlich wenn kein Konzert oder Kinobesuch anstand: Ja, damals waren diese Freizeitaktivitäten noch möglich … 😉

Immer wieder sonntags …

Ob es meine Arbeit als Autorin verändert hat? Vielleicht, vielleicht auch nicht. Ich kann es nicht genau sagen. Eins steht aber fest: Durch Corona musste ich mich neu orientieren.

Mein Sohn wurde letztes Jahr eingeschult, das Töchterchen kam in den Kindergarten, aber wie wir alle wissen, waren diese Betreuungen bzw. schulischen Einrichtungen verdammt oft geschlossen oder nur auf Sparmodus geschaltet. Der eigentliche „Plan“ bezüglich Brotjob wurde somit über den Haufen geworfen. Ich orientiere mich also um und malte es mir viel zu positiv aus: Ein wenig Geld verdienen von zu Hause aus bzw. wenn der Mann die Kinder betreuen kann und in der restlichen Zeit wird geschrieben. Doch plötzlich wurden meine Tage vom Homeschooling und Kleinkindbetreuung geprägt und die restliche Zeit ging für den Haushalt, das Kochen, Bespaßung  usw. drauf. Zeit zum Schreiben war da nicht wirklich. Wer denkt, ich hätte mich dann am Abend in mein Schreibzimmer verzogen – ähm nee! Entweder nutzte ich diese Zeit für mein neues Beraterdasein oder ich hing völlig K.O. in meinem Sessel und war für nichts mehr zu gebrauchen. Und immer wenn da dieser Lichtblick war: Yes, ab Montag darf sie wieder in die Kita und er wieder in die Schule, war es nach kürzester Zeit wieder vorbei und die neuen Planungen wieder mal a. A.