Lasst uns über die Wächter sprechen

Die Neuveröffentlichung von meinem Debütroman steht kurz bevor. Perfekter Zeitpunkt um über die Wächter zu reden und wie ich überhaupt dazu kam, diese Geschichte zu schreiben.

Am Anfang war da dieser träge, aber nicht faule Kerl, der seinen Job so unglaublich satthatte.  Er fühlte sich benutzt, stand nicht hinter dem was er da tat und war einfach ausgebrannt. Als dann ein Fax hereinschneite und er seinen neuen Auftrag in Empfang nehmen sollte, zerriss er einfach den Zettel, zeigte dem Gerät den Mittelfinger, nahm sich ein Kaltgetränk aus dem Kühlschrank, seine Lederjacke vom Haken und brach aus dem Alltag aus.

Auf dieser Grundidee versuchte ich eine Kurzgeschichte aufzubauen, was kläglich scheitere. Da waren noch zu viele andere Engel, die mitspielen wollten und noch so ein unbeholfener und anstrengend Mensch, der Dastan ziemlich auf die Nerven ging. Ich schob meine Notizen und ersten Sätze erst mal ganz weit weg und ließ es sacken.

An einem Morgen, ich saß in der Bahn, kam mir ein junger Mann entgegen. Er erinnerte mich so sehr an Edmund, den Schützling aus meiner Romanidee. Und dann lies mich die Geschichte nicht mehr los und ich begann noch am gleichen Abend daran zu arbeiten. Als ich dann noch die schwarzen Schatten einplante und merkte, dass ich mit ihnen versteckt noch ein mir wichtiges Thema einarbeiten konnte, war ich bereit – dieser Roman musste geschrieben werden.

An vielen Stellen ist „Rückkehr des Wächters“ düster, seltsam, dass ich einige dieser Szenen auf einer sonnigen Fernreise geschrieben habe.

Habt ihr Lust noch mehr über den alten neuen Engelroman zu erfahren?

Vielleicht über die Protagonisten? Über die Welten, die in diesem Roman aufeinanderstoßen?

Habt ein schönes Wochenende

Eure Stefanie

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