Hauptberuflich schreiben, aber wie?

Thema: Hauptberuflich schreiben.
Das ist die Frage am heutigen #autor_innensonntag.

Auf dem Bild seht ihr mich in meinem Arbeits- bzw. Schreibzimmer. Hier entstehen viele Geschichten, manche davon schaffen es vielleicht ganz, ganz weit, andere aber, werden ungelesen in der »Schublade« verschwinden. Keine davon wird mich reich machen, aber alle davon bereichern mich, denn sie sind ein Teil von mir. Ja, in diesem Zimmer entwickeln sich Träume, Plane ich Ziele und gehe meine Wege & hinterlasse Spuren.

Schreiben als Hauptberuf, aber wie … Tja, leider gar nicht. Zumindest nicht mit meinem aktuellen Leben und dem gegenwärtigen Ansehen kreativer Berufe.
Natürlich würde ich unglaublich gerne vom Schreiben leben, doch es ist kein Ziel, es ist und bleibt ein Traum, ein Traum, den ich mir aktuell nicht erfüllen kann. Und das ist auch in Ordnung so. Vielleicht wäre ich sogar gut genug dafür, aber ich bin nicht bereit für so viele Dinge, die ich dafür aufgeben und gleichzeitig auch tun muss. Ich kenne ein paar tolle Autorinnen, die es geschafft haben diesen Traum zu leben, aber daher weiß ich auch, wie hart das Geschäft ist und dass da Wege gegangen werden müssen, zu denen ich einfach nicht bereit bin. Ich habe große Angst (würde ich es schaffen), dann den Spaß am Schreiben zu verlieren. Mein Ziel und mein Weg ist es Bücher zu schreiben und sie zu veröffentlichen, mich bekannter zu machen. Ich möchte, dass viele Leserinnen wissen, wer oder was die Federspuren sind und sie lieben. Ja, das ist meine Aufgabe. Menschen für meine Geschichten zu begeistern, über mich hinauszuwachsen, mich neu zu erfinden, nie auszulernen und weiterhin mit Herzblut voranzugehen. Ja, auch das ist verdammt viel Arbeit. Es ist nicht nur ein Hobby. Es ist meine Berufung – nein, es ist mein Job, auch wenn ich nicht davon Leben kann.

Nein, ich habe keine Tipps für das hauptberufliches Schreiben. Ich habe Tipps für alle, die so sind wie ich: Lasst euch die Liebe und die Leidenschaft nicht nehmen, nur weil ihr nicht vom Schreiben leben könnt – dass erreichen nur sehr wenige. Schreibt weiter, schreibt, weil ihr es liebt, denn auch das nebenberufliche Schreiben (ob veröffentlicht oder nicht) es ist harte Arbeit und alles andere als die Vorstellung eines romantischen schöpferischen Daseins.

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