Vom Vermissen & neuer Vorfreude und den Dingen, die gar nicht so schlecht waren

2019 – im Oktober vor der Pandemie, besuchte ich das letzte Mal ein Literaturevent.
Erst empfand ich die fehlenden Treffen als traurig, aber nicht dramatisch, denn ich hatte die Vorstellung, dass es schon bald weitergehen würde. Doch als es dann in die zweite Runde ansteuerte, musste ich schon schlucken. Mittlerweile fehlen sie mir alle – diese kreativen Menschen um mich herum.


Egal ob es die sind, mit denen ich ausgiebig quatsche, die für die nur ein Drücker bleibt, weil die Lesepanels oder Verabredungen dazwischen grätschen, oder die, mit denen neue Pläne geschmiedet werden. Ja verdammt, ich brauche diesen persönlichen Kontakt zu anderen AutorInnen und VerlegerInnen und all den anderen tollen Buchmenschen da draußen. Zusammen ist man doch weniger allein, findet ihr nicht auch?

Kleiner Rückblick zum letzten BuCon: Ich saß mit Fräulein Spiegel, Napolde & Rowena De Monti zusammen. Wir redeten über die Dunkelziffern, über neue und alte Projekte und über meine Engel – über eine gewünschte Wiedergeburt. Und da sprudelten Ideen, was man machen könnte, und gewisse Popotritte kamen da bei mir an. Mittlerweile haben Dastan & Co. tatsächlich ein neues Zuhause gefunden. Ja, sie dürfen wieder fliegen und ihr könnt sie bald dabei begleiten.
Das gegenseitige Pushen, Mutmachen & einfach das Teilen unserer Leidenschaft – es fehlt. Zurück zum Con: Ich erinnere mich daran, dass ich auf »Die Hexe von Crumbach« angesprochen wurde und Exemplare verkaufte. Ich erinnere mich an das Klönen mit Autorin Sarah König und Ann Kathrin Karschnik, als sie ihren BuCon Preis in Empfang genommen hatte. Erinnerungen. Schöne noch dazu, aber ich will doch neue Erinnerungen sammeln. Es wird Zeit. Sogar meine gesammelten Bilder sind veraltet, wie man auf dem Bild hier sieht.

Und doch hat die Pandemie und das dadurch intensivere Netzwerken seine guten Seiten und gute Auswirkungen mitgebracht. Ich entdeckte für mich das Coworking (Privat per Chat oder per Livestream auf Plattformen). Mehr Zeit zum Schreiben hatte ich dank Lockdown, Kitadown und Homeschooling zwar nicht, aber die Zeit, die mir blieb, nutzte ich besser als zuvor. Zudem machte ich mir viele Gedanken und merkte schließlich, dass ich etwas Bestimmtes gar nicht benötige, um zu schreiben, gut zu sein und mein Autorinnenleben zu leben.

Große Freude dann am gestrigen Vormittag:
Hotelreservierung für Leipzig – check!
Es geht also erstmals auf die schon lang gewünschte Leipziger Buchmesse.
Ich freue mich nun wahnsinnig auf März und werde das nicht beschwatzen, ob sie vielleicht nicht stattfinden wird. Sie wird stattfinden – Ende der Diskussion. 🙂

Eure Feder

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