Autor_innensonntag: Welches Skript würdest du noch einmal schreiben?

»Mein Erstes!«, platze es aus meinen Gedanken heraus, als ich diese Frage las. Selbstverständlich würde ich den Elementenroman noch einmal schreiben, denn in all den Jahren die seither vergangen sind, hat sich mein Schreiben verändert, ich habe mich verändert. Sehr sogar.

Ich bin besser geworden in dem, was ich da tue. Viele Jahre Schreibübung und Schreibroutine bringen das mit sich. Das Neuschreiben des Highfantasyromans habe ich sogar schon einmal versucht. Doch ein über 300 NS dickes Skript neu zu schreiben ist eine große Herausforderung. Viel mehr, als ein neues Romanskript, mit allem, was dazugehört, zu starten. Ich glaube, ich hatte nach nicht mal mehr als 100 Seiten die Schnauze voll. Die Geschichte ist richtig gut, dass weiß ich, aber sie liegt nunmal in meinen Anfangszeiten des Autorinnendaseins und die liegen mittlerweile weit hinter mir.
Sogar bei meinem Debüt von 2015, das in diesem Jahr noch einmal neu aufgelegt wird, war ich am Überlegen, einen Feinschliff anzugehen. Doch hatte ich Bedenken, dass ich es »verschlimmbessere«. Dastan war bei fast allen LeserInnen sehr beliebt und ich bin überzeugt, dass er auch nochmal für Lesevergnügen sorgen wird – aber genau so, wie er ist! (Außer der Verlag gibt Änderungswünsche durch 😉 ) ich werde vermutlich in einigen Jahren auch über mein Azurum so sprechen. Denn das Schreiben ist ein nicht endenwollender Lern- und Veränderungsprozess und das soll es auch bleiben.
Fazit: Es gibt kein Skript, dass ich noch einmal schreiben würde. Ich möchte meine Zeit nutzen, um Neues zu erschaffen.

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