Über Schreibabende & Schreibdates

Das Alter ist schon eine seltsame Sache, ich bin 36 und manchmal ist es echt befremdlich, wenn ich mir diese Zahl so ansehe und darüber nachdenke, was schon alles hinter mir liegt. Dabei ist das alles doch noch gar nicht so lange her – oder doch?
In der Zeit vor dem #momlife, kam ich von der Arbeit nach Hause und schaltete sehr häufig direkt den Rechner an, um an meinen Geschichten zu arbeiten.

Auch an den Abenden schrieb ich sehr lange, manchmal auch bis spät in die Nacht hinein. Natürlich wenn kein Konzert oder Kinobesuch anstand: Ja, damals waren diese Freizeitaktivitäten noch möglich … 😉 Jetzt, da ich endlich einen eigenen Raum für meine Ideen habe, bleibt mir nicht genug Zeit und sehr oft auch nicht die Energie. Die wird nämlich seit Jahren von zwei kleinen liebenswerten Rebellen geraubt. Und dank Corona auch noch den ganzen Tag über! Aktuell gibt es wieder mehr Luft für die Mutti, da (oh Wunder!) Schule & Kita »normal« am Laufen sind. So kann ich mir die Schreibzeit am Vormittag besser einplanen. Oder man plant sie gemeinsam für den Abend. So wie gestern z.B. Eine virtuelle Verabredung mit einer befreundeten Autorin kann Wunder bewirken. Gemeinsam ist vieles einfacher. Gegenseitiges Motivieren ist großartig, obwohl man dann doch alleine schreibt. Aber man weiß, da ist noch jemand, der genau wie du am Skript hängt und mal wieder überlegt, wie das »Problemwort« denn nun geschrieben wird. Bei mir ist es das Wort »Jagd« (Jagt, Jagdt, Immer wieder zum Haareraufen) Habt ihr auch diese persönlichen Problem- bzw. Hasswörter? Ja? Schreibt sie mir doch in die Kommentare.

Zurück zum gestrigen Abend:
Mein Mann hatte die Kinder übernommen und ich konnte mich so völlig auf meine Projekte konzentrieren.
Ich startete mit einer Szene für »Blutkatze« in der (wer die Nebelkatze kennt) zwei bekannte Figuren das erste Mal aufeinandertreffen bzw. sich gezwungener Maßen näher kommen. Nachdem ich das sehr zufriedenstellend abgehakt hatte, war die Motivation noch so groß, dass ich mich noch an die weitere Überarbeitung Azurums machte. Das zwischenzeitliche chatten mit Cat Lewis hat natürlich positiv dazu beigetragen, dass ich sehr gut vorangekommen bin.
Ich denke, dass diese produktiven Schreibdates in der nächsten Zeit öfter vorkommen. Kann das auch anderen Schreibenden ans Herz legen. Verabredet euch. Schreibt – quatscht darüber – schreibt – quatscht darüber. Schöne Sache.

Es ist jetzt 15:43 Uhr. Aktuell sitze ich auf der Terrasse, genieße eine Tasse Kaffee und überarbeite noch ein paar Seiten vom Blau.
Danach stehen die Kinder wieder an erster Stelle und heute Abend muss ja noch das Runde ins Eckige 😉

Machts gut!
Eure Feder.


Federspuren-Link-Tipp: http://www.cat-lewis.de

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