Immer wieder sonntags …

Ob es meine Arbeit als Autorin verändert hat? Vielleicht, vielleicht auch nicht. Ich kann es nicht genau sagen. Eins steht aber fest: Durch Corona musste ich mich neu orientieren.

Mein Sohn wurde letztes Jahr eingeschult, das Töchterchen kam in den Kindergarten, aber wie wir alle wissen, waren diese Betreuungen bzw. schulischen Einrichtungen verdammt oft geschlossen oder nur auf Sparmodus geschaltet. Der eigentliche „Plan“ bezüglich Brotjob wurde somit über den Haufen geworfen. Ich orientiere mich also um und malte es mir viel zu positiv aus: Ein wenig Geld verdienen von zu Hause aus bzw. wenn der Mann die Kinder betreuen kann und in der restlichen Zeit wird geschrieben.

Doch plötzlich wurden meine Tage vom Homeschooling und Kleinkindbetreuung geprägt und die restliche Zeit ging für den Haushalt, das Kochen, Bespaßung  usw. drauf. Zeit zum Schreiben war da nicht wirklich. Wer denkt, ich hätte mich dann am Abend in mein Schreibzimmer verzogen – ähm nee! Entweder nutzte ich diese Zeit für mein neues Beraterdasein oder ich hing völlig K.O. in meinem Sessel und war für nichts mehr zu gebrauchen. Und immer wenn da dieser Lichtblick war: Yes, ab Montag darf sie wieder in die Kita und er wieder in die Schule, war es nach kürzester Zeit wieder vorbei und die neuen Planungen wieder mal a. A. Ob es meine Arbeit als Autorin verändert hat? Vielleicht, vielleicht auch nicht. Ich kann es nicht genau sagen. Eins steht aber fest: Durch Corona musste ich mich neu orientieren.

Mein Sohn wurde letztes Jahr eingeschult, das Töchterchen kam in den Kindergarten, aber wie wir alle wissen, waren diese Betreuungen bzw. schulischen Einrichtungen verdammt oft geschlossen oder nur auf Sparmodus geschaltet. Der eigentliche „Plan“ bezüglich Brotjob wurde somit über den Haufen geworfen. Ich orientiere mich also um und malte es mir viel zu positiv aus: Ein wenig Geld verdienen von zu Hause aus bzw. wenn der Mann die Kinder betreuen kann und in der restlichen Zeit wird geschrieben. Doch plötzlich wurden meine Tage vom Homeschooling und Kleinkindbetreuung geprägt und die restliche Zeit ging für den Haushalt, das Kochen, Bespaßung  usw. drauf. Zeit zum Schreiben war da nicht wirklich. Wer denkt, ich hätte mich dann am Abend in mein Schreibzimmer verzogen – ähm nee! Entweder nutzte ich diese Zeit für mein neues Beraterdasein oder ich hing völlig K.O. in meinem Sessel und war für nichts mehr zu gebrauchen. Und immer wenn da dieser Lichtblick war: Yes, ab Montag darf sie wieder in die Kita und er wieder in die Schule, war es nach kürzester Zeit wieder vorbei und die neuen Planungen wieder mal a. A.

Längst wollte ich mit Azurum fertig sein. Die Überarbeitung beendet haben.
Hinzu kamen Ablehnungen. Die eine große Ablehnung (coronabedingt) und Ablehnungen für eingereichte Kurzgeschichten zu Ausschreibungen, die ich geschrieben hatte, um irgendwie wieder Anschluss zu finden, aber genau da lag der Fehler. Ich schrieb, weil ich dachte, dass ich es muss. Da kamen Zweifel am Können auf, am Autorinnendasein überhaupt …

In den letzten Jahren, war ich wenig auf Messen oder Conventions. Als Mama von zwei kleinen Kids fällt mir das schwer. Doch der Buchmesseconvent in Dreieich – mein BuCon – war immer ein Muss für mich. Ein Wohlfühlort. Befreundete Autor_innen treffen und herzen.  Diese tollen motivierenden Gespräche, die Chancen, diese gemeinsamen Geschichten, dieser Zusammenhalt. Das Plaudern mit Verleger_innen. Ja, er fehlt mir. Und doch gibt es da ein paar Menschen, mit denen ich auch trotz fehlenden Messen, trotz großer Entfernung in Verbindung bleibe. Bei manchen ist diese Verbindung in der Zeit von Corona größer geworden. Ich denke ihr Lieben, ihr fühlt euch jetzt angesprochen ❤

Tja und dann …

Hatte ich ja nichts mehr zu verlieren und fasste Mut. Eine einzige Frage, eine Mail mit Anhang, kurze Zeit später eine völlig unerwartete Antwort und die grauen Wolken lichteten sich.

Und dann noch diese lieben Menschen, diese Chancengeber und die, die mehr in mir sehen, als ich selbst …

Ob das ohne Pandemie so gekommen wäre? Keine Ahnung. Es ist mir auch egal. Eine neue Schreibzeit ist eröffnet.

Eure Feder

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